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Neue Diagnostik des Reizdarmsyndroms

Fokus Darm-Hirn-Achse: Ganzheitliche und gezielte Reizdarmdiagnostik

Das Reizdarmsyndrom wird mittlerweile nicht mehr nur als eine gastrointestinale Störung angesehen. Vielmehr ist es inzwischen als medizinisch unerklärbare Störung der bidirektionalen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn anerkannt.

Die neue Gut-Brain-Axis Reizdarm-Diagnostik des Instituts für Mikroökologie erfasst die vier wichtigsten Parameter, die Reizdarm-assoziierte Symptome nachweislich über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen: Histamin, y-Aminobuttersäure, Tryptophan und Serotonin.

Typisch für viele Reizdarm-Betroffene ist aber ebenfalls eine Dysbiose der Darm-Mikrobiota. Die Zellzahlen wichtiger Bakteriengruppen oder -arten wie Bifidobakterien und Faecalibacterium sind häufig verringert, Bakterien wie die Proteolyten dagegen vermehrt. Die Zusammensetzung der Mikrobiota beeinflusst außerdem, ob z. B. eine FODMAP-arme Diät Reizdarm-Symptome lindern kann.

Zusätzlich gehört eine intestinale Barrierestörung laut S3-Leitlinie zu den pathophysiolgisch relevanten Faktoren, die beim Reizdarmsyndrom auftreten können. Dadurch können Allergene, Bakterienbestandteile und weitere Noxen vermehrt durch die Darmmukosa ins Körperinnere eindringen und subklinische Entzündungen auslösen. Zonulin und a1-Antitrypsin sind geeignete Marker, um die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut bei Reizdarm-Patientinnen und -Patienten zu messen und effektiv zu therapieren.

Für eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie bietet das Institut für Mikroökologie deshalb ein neues Profil, die Reizdarmdiagnostik. an. Diese kombiniert die neue Gut-Brain-Axis Reizdarm- Diagnostik mit der bewährten KyberBiom®-Diagnostik inklusive Bestimmung der Permeabilitätsmarker Zonulin und a-1-Antitrypsin. Durch darauf basierende gezielte Therapiemaßnahmen und eine individuelle Ernährungsumstellung können Reizdarm-Symptome gelindert oder sogar dauerhaft in Remission gebracht werden.

Seit 70 Jahren gilt das MVZ Institut für Mikroökologie als Visionär und Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiomforschung. Das akkreditierte Fachlabor entwickelt Verfahren auf mikrobiologischer, immunologischer und molekularbiologischer Basis zur Diagnostik der Darmmikrobiota und zur Analyse der Darmschleimhaut. Dabei überträgt das Institut aktuelle Forschungsergebnisse in zielgerichtete und patientenrelevante Nachweismethoden. Die Zusammenarbeit mit Universitäten unterstützt diesen innovativen Ansatz und setzt laboratoriumsmedizinisches Arbeiten auf höchstem technischen Niveau voraus.

Das hochmoderne Labor ermöglicht eine schnelle und umfassende Diagnostik. Fundierte naturheilkundliche und schulmedizinische Therapie- und Ernährungsempfehlungen kennzeichnen die Befunde. In anschaulichen Seminaren werden Informationen zu diagnostischen Verfahren vermittelt, die indikationsbezogene Aussagen zur Mikrobiota und Schleimhaut und damit zur Ursachenfindung bei chronischen Erkrankungen liefern.

Als langjähriger Partner für Ärztinnen/Ärzte, Therapeutinnen/Therapeuten, Zahnärztinnen/Zahnärzte, Hebammen und andere fachspezifische Einsender bietet das Institut ca. 130 labormedizinische Untersuchungen zur Diagnostik der intestinalen Mikrobiota, der Mundflora, der urogenitalen Mikrobiota, zur Darmschleimhaut- und Allergiediagnostik und zur Darmkrebsvorsorge an.

Mehr unter https://www.ifm-herborn.de/

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